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Postautonomy

Hinweise und fortlaufende Diskussionen zu Post Autonomie als Beschreibung und Zweckbestimmung zeitgenössischer Kunst.

Postautonomie

Karteikarten mit Stichworten zur Autonomie der Kunst

Zum Schicksal künstlerischer Autonomie.

Post Autonomie ist ein zentraler Baustein in der Theorie von Thing Frankfurt. Der Begriff geht auf den Hamburger Kunsttheoretiker Michael Lingner zurück und verweist auf ein Stadium der modernen Kunst, in dem sie kritisch ihre eigene Autonomie reflektiert und möglicherweise verwirft.

Person: 

Post-autonomous Art

Diagram Postautonomous Art Triangle Subject Object Process

Post-autonomous art describes a mode of making art at a time when the artist's presumed autonomy has become rather problematic. A post-autonomous mode of production is no longer concerned with creating singular works of art attributable to a particular artist or author. Instead, a post-autonomous art practice employs a collaborative or dialogical mode of production, for example, via face-to-face or online dialogues, conversations or events, wikis, salons, bulletin boards, chat rooms, or collaborative visual editing environments.

Gestern endete die Kunst

Mini Symposium Social Software Künste im Kunstraum multi.trudi mit Kurd Alsleben und Antje Eske. Mai 2009

Ich habe kürzlich vier Fragen formuliert, die meine Beziehung zur Kunst deutlich machen:

1) Wie kann die Kunst nur sie selbst sein und nichts anderes? Also weder ein Objekt der Kolonisation (durch Wirtschaft, Sponsoring, wohlmeinende Förderer), noch selbst kolonisierende (Politik, Gesellschaft, Randgruppen etc.)?

2) Wie kann der Rezipient aus seiner passiven Rolle befreit und Mitarbeiter (am Kunstwerk) werden? Im Sinne von Kurd Alslebens "Ich weiss allein nicht weiter" fasst das ebenso eine Umdeutung des Künstlers, der Künstlerin mit ein.

3) Wie kann das vorherrschende Paradigma der Ausstellungskunst überwunden werden? Was wäre, wenn es keine Ausstellungen mehr gäbe?

4) Was wäre, wenn die Kunst in ihrer jetzigen Form aufhörte zu existieren?